Subject: iiyama Newsletter vom 5.8.2002
From: "iiyama Newsletterservice"
Date: 5 Aug 2002 17:44:11 +0200
To: iiyama-dealers-de@gingco.net

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Ihr iiyama Newsletter vom 05.08.2002
Die Temperaturen steigen – unsere Preise sinken!

Sehr geehrter iiyama Fachhändler,
wir haben eine „coole“ Sommer-Überraschung für Sie.
iiyama hat wieder die Preise gesenkt! Unsere Monitore und LCDs erhalten Sie jetzt bis zu 150,- Euro günstiger, wie zum Beispiel unser 18-Zoll LC-Display AS4636D. Das rotierbare Panel überzeugt mit einer super-feinen Darstellung und eignet sich besonders für den Grafik-, CAD- und DTP-Bereich. Überzeugend ist vor allem der Preis... anstelle von 1.099,- kostet der AS4636D ab sofort nur noch 949,- Euro.

Sparen Sie auch bei unseren Highbrightness CRT-Monitoren, wie z.B. beim HM704UTc, LM704UT oder HM903DT. Hochwertige Technologie zum minimalen Preis. Alles über die Highbrightness-Technologie lesen Sie in unserem Technik-Teil.

Viel Spaß beim Lesen,

wünscht Ihnen Ihr iiyama Team!

High Brightness bei CRT-Monitoren
Warum gibt es diese neue Technologie?
Im Jahr 2001 wurde sowohl jeder zweite 17“ CRT als auch jeder zweite 19“ CRT-Monitor von privaten Konsumenten gekauft. Im Vergleich zu gewerblichen Anwendern haben private Nutzer ganz andere Ansprüche an ihren Monitor. Bestand die klassische Applikation in der Textverarbeitung, DTP oder im CAD / CAM Bereich, nutzen private Anwender ihren Rechner vermehrt zum Surfen im Internet, als Spielkonsole, Fotoalbum, DVD-Player oder auch als Videoschnittsystem. Diese neuen Applikationen sind das Resultat der Verschmelzung von EDV und Multimedianwendungen. Sie stellen ganz neue Anforderungen an einen Monitor. Mit der High Brightness Technologie tragen die Monitorhersteller ihren Teil zu mehr Spaß und Vergnügen durch bessere Bildqualität im Multimediabereich bei.

Worin unterscheiden sich die Anforderungen an den Monitor?
Klassische Anwendungen, wie beispielsweise Textverarbeitung, verlangen ein hohes Maß an Darstellungsqualität und Detailgenauigkeit. DTP-User erwarten zusätzlich eine maximale Farbbrillanz. Bei statischen Bildern auf der konventionellen Bildröhre wird diese Bildqualität erzielt, indem die Relation zwischen Kontrast und Helligkeit optimal justiert wird. Mit der Einführung der Streifenmaskentechnologie konnte die Farbbrillanz darüber hinaus auf ein für DTP akzeptables Niveau gesteigert werden.
Bei bewegten Bildern, typisch für Multimedia-Anwendungen, zeigt die konventionelle Bildröhre einen deutlichen Helligkeits- und Kontrastverlust. Auch die Farbbrillanz leidet darunter. Zum Vergleich: Ein Fernseher, das bisher typische Ausgabegerät für bewegte Bilder, erreicht eine Helligkeit von bis zu 300 cd/m². Die Messwerte bei herkömmlichen CRT-Monitoren liegen durchschnittlich bei 100 cd/m². High Brightness Monitore hingegen erreichen Helligkeitswerte von 285 cd/m². Damit sind sie bezüglich der Farbbrillanz qualitativ in jedem Fall dem Fernseher gleichzusetzen.


Wie funktioniert die Technologie?
Bei einer Bildwiederholfrequenz von 85Hz (Empfehlung der TCO) wird der Bildschirminhalt 85 mal pro Sekunde neu generiert. Ein stehendes bzw. nahezu stehendes Bild, wird somit 85 mal pro Sekunde neu gezeichnet, indem der Phosphor 85 mal pro Sekunde durch den Elektronenstrahl mit Energie versorgt und damit zum Leuchten angeregt (refresh) wird.
Betrachten wir den Spiele–Bereich als einen typischen Vertreter des Multimediasektors, stellen wir fest, daß 60 unterschiedliche Bilder pro Sekunde (frames per second) durchaus als Standard zu betrachten sind. Dadurch ergibt sich, dass jedes dieser 60 Bilder nur 1,4 mal gezeichnet wird, der Phosphor also nur 1,4 mal mit Energie versorgt wird.
Das Ergebnis: Das Bild wirkt zu dunkel, die Farben erscheinen verwaschen.
Infolge dessen ist der Anwender versucht, die Helligkeit des Monitors auf die höchste Stufe zu schalten oder die Bildwiederholfrequenz zu erhöhen. Durch die Erhöhung der Helligkeit wird das Bild zwar etwas heller, jedoch verschlechtert sich der Schwarzwert drastisch – eigentlich sattes Schwarz, wird nun nur noch Grau dargestellt. Auch die Darstellung der Farben scheint nicht mehr originalgetreu zu sein.
Eine Erhöhung der Bildwiederholfrequenz ist ebenfalls keine Lösung. Der Monitor würde somit automatisch die Strahlstromstärke des Elektronenstrahls proportional vermindern, da ein Standard Monitor zwischen stehenden und bewegten Bildern nicht unterscheiden kann.

Basierend auf der ausgereiften NF-Bildröhren-Technologie (NF = absolut plane Streifenmaske) wurde eine speziell den Bedürfnissen der Multimedia-Anwendern angepaßte neue Evolutionsstufe der NF – Röhre entwickelt. Folgende Kriterien waren maßgebend:

1. Erhöhung der Helligkeit ohne Verschlechterung des Schwarzwertes
2. Steigerung der Farbbrillanz, speziell bei schnellen Bildwechseln
3. Weichzeichnung des Bildes bei Bewegtbildern
4. Keine Auswirkung auf die Darstellungseigenschaften bei stehenden Bildern

Diese Kriterien können nur durch eine drastische Erhöhung des Kontrastes erreicht werden. High Brightness Röhren steigern deshalb den Strahlstrom (Intensität des Elektronenstrahls) auf bis zu 190 %.
Durch die Erhöhung des Kontrastes bleibt der Schwarzwert von NF–Röhren auf gewohnt hohem Niveau. Die Farbbrillanz wird analog dem Kontrast überdurchschnittlich erhöht. Die geforderte Weichzeichnung bei bewegten Bildern kann durch eine leichte Defokusierung erreicht werden. Schon erhält der User auch auf dem Monitor das vom Fernsehen gewohnt gute Bild. Die Weichzeichnung bei schnellen Bildwechseln ist nötig um das menschliche Auge nicht unnötig stark zu belasten. Während beim Arbeiten an stehenden Bildern eine maximale Schärfe wichtig ist um Details zu erkennen und zu bewerteten, sollen bewegte Bilder möglichst weich dargestellt werden. Dies wurde schon seit Anbeginn bei Fernsehröhren berücksichtigt.
Um die Darstellungseigenschaften bei stehenden Bildern nicht zu verschlechtern, kann die Kontrasterhöhung nur eine zusätzliche, optionale Funktion sein, die das Eingreifen des Anwenders erfordert. Mit einfachem Knopfdruck kann der Monitor vom Normal-Modus – optimal für klassische Anwendungen – in den OPQ-Modus (optimal picture quality) – optimal für Multimedia-Anwendungen – umgestellt werden. Genau betrachtet hat man so zwei Spezial-Monitore in einem Gerät vereint.

Nochmals kurz vereinfacht zusammengefasst:
• Klassische Applikationen benötigen keine Erhöhung des Kontrastes -› normal-Modus
• Multimedia - Applikationen mit stehenden Bildern, z.B. digitale Fotographie etc. bedürfen einer Erhöhung des Kontrastes unter Beibehaltung des Fokus -› einfach per Knopfdruck umschalten auf OPQ- Modus „Picture“
• Multimedia - Applikationen mit Bewegtbildern, z.B. Spiele fordern eine maximale Erhöhung des Kontrastes und eine leichte Defokusierung -› einfach per Knopfdruck umschalten auf OPQ-Modus „Movie“

Gute High Brightness Monitore sind exakt betrachtet High Contrast Monitore und echte Allround-Talente.
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iiyama in der Presse
Im großen 22“-Vergleichstest der aktuellen MACup (08/02) erhält der iiyama HA202DT die Auszeichnung "Preistipp". Die Qualität des Gerätes wird mit "gut" bewertet, das Preis-Leistungsverhältnis mit „sehr gut“.
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Rund 380.000 Leser erfahren aus der aktuelle c’t (15/02), daß der MS102DT "ein gutes Beispiel dafür ist, dass man auch heute noch mit einer gewölbten Standardröhre einen konkurrenzfähigen Großbildschirm verkaufen kann. Bei den Labormessungen erhielt er durchweg gute Noten"
Besonders hervorgehoben wird die „gute Schärfe, Kontrast und Grauabstufungen, hohe Bildwiederholrate, Video-Modus“, der „niedriger Energieverbrauch im Betrieb“ und das „vergleichsweise leicht(e) Gewicht“
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