A

Abtastrate

Wird auch als Samplingfrequenz bezeichnet, die Frequenz, mit der ein Analog-Digital-Wandler ein analoges Signal misst und in ein digitales Signal umsetzt. Für die Umsetzung in Originalqualität muss die Samplingrate mindestens doppelt so hoch sein wie die höchste vorkommende Frequenz. Die Samplingfrequenz für Audiosignale mit Tonhöhen bis zu 20 kHz muss demnach größer als 40 kHz sein. Der Musik-CD-Standard schreibt z. B. eine Samplingfrequenz von 44,1 kHz vor.

Accelerated Graphics Port (AGP)
Der AGP befindet sich auf dem Motherboard und ist eine Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle, über die große Datenblöcke zwischen dem Grafikcontroller des Computers und dem Systemspeicher ausgetauscht werden.

Access-Point
Zugangspunkt, der innerhalb eines Wireless LANs drahtlose Clients miteinander verbindet und oft den Zugang zum drahtgebundenen Netzwerk herstellt.

Account
Der Account ist die Zugangsberechtigung zu einem Computer, einer Mailbox oder einem Online-Dienst. Der Account besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem persönlichen Paßwort.

ACL
Access Control List, damit bezeichnet man eine Zuordnung von Netzwerkdiensten zu Rechnern, die diese Dienste nutzen dürfen.

ActiveMovie
Neuere Softwareschnittstelle zur Ansteuerung von Multimedia-Geräten auf Windows-PCs. ActiveMovie setzt mehrere austauschbare Treiber ein, die beim Abspielvorgang zusammenarbeiten. Auf diese Weise ist ActiveMovie bei der Auswahl der Datenquelle flexibler als die ältere MCI-Schnittstelle.

ActiveX
Komponentenmodell von Microsoft, mit dessen Hilfe Anwendungsprogramme beliebige dynamische Funktionalitäten erhalten.

Advanced Configuration Power Interface (ACPI)
Die ACPI-Schnittstelle befindet sich auf dem System-Management-Bus. Sie ermöglicht einen Ruhemodus mit niedrigerem Stromverbrauch und spart Energie, wenn das System inaktiv ist.

Applet
Kleine Programmodule, die in Java programmiert sind und sich in Web-Seiten einbauen lassen. Das Applet überträgt der Web- Server an den Browser auf Ihrem PC. Dort wird das Programm dann ausgeführt.

ASCII
American Standard Code for Information Interchange, amerikanischer Zeichencode. Ursprünglich eine Zeichenkodierung mit 7 Bits. Da z.B. deutsche Umlaute in diesem Zeichencode nicht vorhanden sind, gibt es immer wieder Probleme beim Austausch von Nachrichten oder Texten mit Zeichen, die nicht im ASCII definiert sind. Es gibt viele Varianten eines ASCII-Codes mit 8 Bits, von denen die am weitesten verbreiteten Formen die Kodierung nach IBM-PC-ASCII, nach Roman-8 (HP-Drucker) und nach Windows-Zeichensatz sein dürften. Versuche einer 8-Bit-Normung unternahmen u.a. IBM und Microsoft mit den DOS-Codepages und auch die ISO.


B

Backbone
Ein Backbone ist der Kern eines großen Netzwerks, das zwei oder mehrere Subnetzwerke miteinander verbindet, und der primäre Weg für Datenübertragungen in einem großen Unternehmen. Ein Netzwerk kann über ein verkabeltes oder ein drahtloses Backbone verfügen.

Backup
Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Insbesondere die regelmäßige Kopie aller Datenbestände auf ein anderes Speichermedium wird als Backup bezeichnet.

Bandbreite
Die Bandbreite bezieht sich auf die Übertragungskapazität eines Netzwerks. Die verfügbare Bandbreite hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Datenübertragungsrate zwischen vernetzten Geräten, der Netzwerkauslastung, der Anzahl der Benutzer und dem Gerät, über das PCs am Netzwerk angeschlossen sind. Die Bandbreite lässt sich mit dem Durchmesser eines Leitungsrohrs vergleichen: Je breiter das Rohr ist, desto mehr Wasser kann pro Sekunde hindurchfließen. Genauso verhält es sich mit Netzwerken, je höher die Bandbreite eines Netzwerks, desto mehr Daten können pro Sekunde übertragen werden. Der Standard 802.11b unterstützt eine Bandbreite von 11 Mbit/s (Megabit pro Sekunde); 802.11a und 802.11g eine Bandbreite von 54 Mbit/s. (Siehe Bit pro Sekunde.)

Binary
Mit UUEncode oder MIME in Binärdaten umgewandelte Bilder, Software oder andere Daten. Binaries können per eMail oder in Newsgroups übertragen werden.

BIOS
Das BIOS (Basic Input/Output System), ein integraler Bestandteil des PCs, ist das Programm, mit dem der Computer nach dem Einschalten vom Mikroprozessor gestartet wird. Es verwaltet außerdem den Datenstrom zwischen dem Betriebssystem des Computers und angeschlossenen Peripheriegeräten.


Bit pro Sekunde (Bit/s)

Bit pro Sekunde ist ein Messwert für die Geschwindigkeit der Datenübertragung über Kommunikationsleitungen. Er gibt die Anzahl der Bits an, die pro Sekunde gesendet bzw. empfangen werden können. Bit pro Sekunde (Bit/s) wird oft mit Byte pro Sekunde (Byte/s) verwechselt. Mit "Bits" wird die Übertragungsgeschwindigkeit und mit "Bytes" die Speicherkapazität gemessen. Acht Bits entsprechen einem Byte. Wenn ein drahtloses Netzwerk also bei einer Bandbreite von 11 Megabit pro Sekunde (11 Mbit/s) läuft, sendet es Daten von 1,375 Megabyte pro Sekunde (1,375 MB/s).

Bit-Reservoir
Ein Bit-Reservoir entsteht, wenn sich die 16 Bit großen Samples innerhalb des Frames so komprimieren lassen, dass nicht die komplette zur Verfügung stehende Bit-Anzahl eines Frames benötigt wird.

Bluetooth
Bluetooth ist eine Funktechnologie für den Nahbereich (Frequenz 2,4 GHz), mit der die Kommunikation zwischen Geräten im Netzwerk sowie zwischen Netzwerkgeräten und dem Internet einfacher wird. Darüber hinaus wird die Datensynchronisation zwischen Netzwerkgeräten und anderen Computern erleichtert. Da Bluetooth nicht für starken Datenverkehr konzipiert wurde, ist die Technologie nicht dafür geeignet, LAN oder WAN zu ersetzen.

Bookmark
Englisch für "Lesezeichen". Mit der Bookmark-Funktion merkt sich der Surfer eine interessante »Adresse in seinem Browser.

Breitband
Breitband bezeichnet Datenübertragungen in hoher Geschwindigkeit, wie beispielsweise über Kabel, ISDN (Integrated Services Digital Network) und DSL (Digital Subscriber Line). Breitbandtechnologien ermöglichen schnellere Verbindungen mit dem Internet als herkömmliche DFÜ-Einwahldienste. Durch Breitbanddienste können Privatpersonen und Unternehmen mit hoher Geschwindigkeit auf das Internet zugreifen, während die Telefonleitungen für traditionelle Verwendungszwecke (z. B. Sprachkommunikation) frei bleiben. Die Nutzung von Breitbanddiensten mit Laptops oder Desktop-PCs ermöglicht einen Hochgeschwindigkeitszugang zu Internet, e-Mail und vielem mehr.

Bridge
Eine Bridge ist ein Produkt, das ein Local Area Network (LAN) mit einem anderen Local Area Network verbindet, das das gleiche Kommunikationsprotokoll nutzt (z. B. drahtlos, Ethernet oder Token Ring). Drahtlose Bridges werden in der Regel verwendet, um Gebäude auf einem Universitätsgelände miteinander zu vernetzen.

Browser
Die Informationen im World Wide Web sind in HTML-Dateien gespeichert. Der Browser holt sich diese Dateien aus dem Internet und zeigt den Inhalt formatiert auf Ihrem Bildschirm an. To browse bedeutet auf Deutsch soviel wie schmökern, also im WWW blättern. Zwei Browser teilen sich zur Zeit weit über 90 Prozent des Marktes: der Navigator von Netscape und der Internet Explorer von Microsoft. Im wesentlichen funktionieren beide gleich, im Detail gibt es aber Abweichungen. Testen Sie Ihre Web-Seiten deshalb immer mit beiden Browsern.

Bus-Adapter
Ein Bus-Adapter ist eine spezielle Karte, über die PCMCIA-Karten-Empfänger in Desktop-PCs verwendet werden können. Er wird in einem PCI- oder ISA-Steckplatz installiert. Einige Unternehmen bieten einzelne PCI- oder ISA-Karten-Empfänger an, die direkt in einem offenen PC- oder ISA-Steckplatz installiert werden.

Byte
Datenblock aus 8 Bits, es sind Zahlen von 0 bis 255 darstellbar. 1024 Bytes faßt man zu einem KByte (Kilo...) zusammen. Weitere Abstufungen sind:

- KByte=1024 »Byte (Kilo=Tausend)
- MByte=1024 »KByte (Mega=Million)
- GByte=1024 »MByte (Giga=Milliarde)
- TByte=1024 »GByte (Tera=Bazillion)



C

Cache
ist ein elektronischer Zwischenspeicher, der zwischen zwei verschiedenen Speichersystemen angesiedelt ist. Er beschleunigt oder vermindert den Datentransfer zwischen den Speichersystemen.


CAPI
Die Common Application Programming Interface ist eine in Deutschland gebräuchliche Programmierschnittstelle für die herstellerunabhängige ISDN-Ansteuerung.

CDMA (Code Division Multiple Access)
CDMA ist eine digitale Mobiltechnologie, die ein und denselben Übertragungskanal für mehrere Teilnehmer nutzbar macht. Im Gegensatz zu anderen Systemen wie GSM, das TDMA verwendet, wird bei CDMA nicht jedem Teilnehmer nur ein Kanal zugeordnet, sondern jeder Kanal nutzt alle vorhandenen Funkressourcen. Einzelne Gespräche werden mit einer pseudozufälligen Digitalsequenz kodiert.

Chipset
Das Chipset steuert das System und die Systemfunktionen. Die Kommunikation zwischen dem Prozessor und allen Komponenten läuft über das Chipset – es ist die zentrale Schaltstelle für die gesamte Datenübertragung. Das Chipset verwendet den DMA-Controller und den Bus-Controller, um für den stetigen Fluss der von ihm gesteuerten Daten zu sorgen. Das Chipset besteht aus einer Reihe von Chips, die direkt auf dem Motherboard angebracht sind, und ist normalerweise die zweitgrößte Komponente nach dem Prozessor. Chipsets sind integriert (auf das Motherboard gelötet), daher ist ohne ein neues Motherboard kein Chipset-Upgrade möglich.


Clientgeräte
Clientgeräte sind die Geräte, die von den Endanwendern benutzt werden. Wi-Fi-Clientgeräte enthalten PCMCIA-Karten, die in Laptop-Computer eingeschoben werden, Mini-PCI-Module, die in Laptop-Computer und mobile Geräte integriert werden, sowie USB-Empfänger und PCI/ISA-Bus Wi-Fi-Empfänger. Clientgeräte kommunizieren in der Regel über Hub-Geräte wie Zugangsknoten und Gateways.

Cookie
Ein Cookie (Keks) ist eine kleine Textdatei, die ein Web-Server auf Ihrem PC speichert. So weiß der Server bei Ihrem nächsten Besuch, dass Sie schon einmal da waren. Er könnte Sie dann etwa mit Namen begrüßen. In der Praxis sieht das dann so aus: Herzlich Willkommen Herr Muster! Das speichert der Web-Server als Cookie auf Ihrem PC.

Crossover-Kabel
Ein Crossover-Kabel vernetzt zwei Computer ohne Einsatz eines Hubs. Crossover-Kabel können auch notwendig sein, um ein Kabel- oder DSL-Modem mit einem Wireless-Gateway oder Zugangsknoten zu verbinden. Anstatt das Kabel in parallelen Pfaden zwischen den Steckern zu durchlaufen, werden die Signale "überkreuzt". Beispiel: Bei einem 8-adrigen Kabel würde das auf Pin Eins an dem einen Ende des Kabels eingehende Signal auf Pin Acht am anderen Ende austreten.

CSMA/CA
Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance: Technik des drahtlosen Ethernet, Daten zu verschicken und Datenkollisionen zu vermeiden. Das Medium horcht permanent (Carrier Sense), ob Daten verschickt werden können und ob gerade Daten unterwegs sind. Somit kommt es nicht zu Datenkollisionen (Collision Avoidance).
CSMA/CA (Carrier Sense Multiple Access mit Collision Avoidance)
CSMA/CA ist die Zugangsmethode, die von 802.11-WLANs hauptsächlich verwendet wird. Diese Methode folgt dem Prinzip "Listen-before-Talk" (d. h. der Kanal wird zunächst abgehört), wodurch Kollisionen minimiert (aber nicht ausgeräumt) werden, die durch gleichzeitige Übertragungen durch mehrere Teilnehmer entstehen. 802.11 setzt Kollisionsvermeidung und nicht Kollisionserkennung voraus, da dieser Standard Halbduplex-Geräte verwendet (d. h. Geräte, die Signale entweder senden oder empfangen können, jedoch nicht beides gleichzeitig). Im Gegensatz zu herkömmlich verkabelten Ethernet-Knoten kann eine WLAN-Station eine Kollision nicht bei der Übertragung erkennen. Tritt eine Kollision auf, empfängt die sendende Station kein Bestätigungspaket von der Zielstation. Deshalb haben Bestätigungspakete eine höhere Priorität als jeglicher andere Netzwerkverkehr. Nach Beendigung einer Datenübertragung beginnt die Empfangsstation mit dem Versenden des Bestätigungspakets, bevor ein anderer Knoten ein neues Datenpaket versenden kann. Alle anderen Stationen müssen einen längeren, pseudozufälligen Zeitraum warten, bevor sie Daten übertragen können. Wenn die Sendestation kein Bestätigungspaket enthält, wartet sie auf die nächste Gelegenheit, um die Übertragung zu wiederholen.

CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection: Technik des drahtgebundenen Ethernet, Daten zu verschicken und Datenkollisionen aufzuspüren. Das Medium horcht permanent (Carrier Sense), ob Daten verschickt werden können. Kommt es zur Kollision zweier Datenpakete, werden beide nach einem bestimmten Algorithmus nochmals versendet.
CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access mit Collision Detection)
CSMA/CD ist eine Methode, mit der in einem Ethernet-Netzwerk der Datenverkehr bewältigt und das Rauschen verringert wird. Ein Netzwerkgerät überträgt die Daten, nachdem es erkannt hat, dass ein Kanal verfügbar ist. Wenn jedoch zwei Geräte gleichzeitig Daten übermitteln, erkennen die sendenden Geräte eine Kollision und wiederholen den Sendevorgang nach einem Zeitraum mit zufälliger Länge.


D

Data Prefetch Logic (Logik für Vorablesezugriffe auf Daten)
Diese Funktionseinheit erkennt im Voraus Daten, die ein Anwendungsprogramm anfordern wird und lädt sie vorab in den Advanced-Transfer-Cache, um das Leistungsverhalten von Prozessor und Anwendungsprogramm zu verbessern.

Datagramm
Der Begriff "Datagramm" wird in IP-Netzwerken oft zur Bezeichnung eines Pakets verwendet, d. h. einem Teil einer Nachricht, der über ein paketvermittelndes Netzwerk übertragen wird.

DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchronous DRAM)
ist eine Speicherart, die Datenübertragungen auf beiden Flanken jedes Taktzyklus unterstützt, wodurch sich der Datendurchsatz des Speicherchips verdoppelt. Der DDR-SDRAM-Speicher verbraucht außerdem weniger Energie, was ihn ideal für Notebooks macht.

Deeper Sleep
Deeper Sleep ist ein dynamischer Stromverwaltungsmodus, der die Akkubetriebsdauer verlängert. Deeper Sleep minimiert den Energieverbrauch der CPU, wenn der Benutzer über einen längeren Zeitraum hinweg inaktiv ist. Der Stromverbrauch im Ruhezustand wird reduziert, und wenn der Benutzer den PC wieder verwendet, wird die CPU in einen aktiven Status zurückversetzt. Die Prozessorspannung sinkt unter die minimale Betriebsspannung, während der Prozessorstatus beibehalten wird. Deeper Sleep ist funktionell mit dem "Deep Sleep"-Zustand identisch, allerdings ist die benötigte Spannung um 66 % geringer.

Deinterlacing (Beseitigen des Zeilensprungs)
Deinterlacing ist ein Verfahren, bei dem die ungeraden Halbbilder eines üblichen Videosignals mit den jeweils folgenden geraden Halbbildern so kombiniert werden, dass ein Video mit Vollbildabtastung entsteht. Bei der Vollbildabtastung werden wie bei Computerbildschirmen und beim HDTV alle Zeilen des Bilds hintereinander (ohne Sprung) übertragen.

DENIC
Deutsches Network Information Center, verwaltet für die Internet-Domain .de die Vergabe der Unterdomains. www.nic.de

DFÜ
Eine DFÜ-Verbindung ist eine Kommunikationsverbindung zwischen Geräten über das normale Telefonnetz (auch "Plain Old Telephone Service" (POTS) genannt).

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
ist ein Dienstprogramm, mit dessen Hilfe ein Server IP-Adressen von einer vordefinierten Liste dynamisch an Geräte in einem Netzwerk zuweist. Außerdem sorgt dieses Programm für eine Begrenzung der Nutzungsdauer dieser Adressen, so dass sie anderweitig zugewiesen werden können. Ohne DHCP müsste ein Systemadministrator alle IP-Adressen sämtlicher Computer im Netzwerk manuell eingeben. Verwendet er DHCP, wird einem Computer bei dessen Anmeldung im Netzwerk automatisch eine IP-Adresse zugewiesen.

Digitalisierungspad
Ein Peripheriegerät, das so konzipiert werden kann, dass Benutzer mit einem Stylus (elektronischen Stift) oder sogar mit ihren Fingern mit Betriebssystem und Software interagieren sowie Text eingeben und zeichnen können.

Diskrete Fourier Transformation
Teilt das komplette Frequenzspektrum eines Audiostroms in 576 Bänder auf, deren einzelne Breite sich am menschlichen Gehör orientiert. So müssen die Teilbänder im Frequenzbereich unserer Stimme (2 bis 4 KHz) feiner unterteilt werden als in tiefen Frequenzbereichen.

Diversity Antenna
Eine Diversity-Antenna ist ein System, das zwei Antennen verwendet, um die Sende- und Empfangsqualität bei gleichzeitiger Reduzierung von Interferenzen zu maximieren.

DNS (Domain Name System)
ist ein Softwareprogramm, das Internetadressen (URLs) in IP-Adressen übersetzt, indem es auf eine Datenbank zugreift, die von mehreren Internetservern verwaltet wird. Jede Website hat eine eigene IP-Adresse im Internet. IP-Adressen sind jedoch in einem numerischen Format definiert. Deshalb arbeitet das DNS-Programm im Hintergrund, um das Surfen im Internet durch die Eingabe aussagekräftiger alphanumerischer Zeichenfolgen, anstelle von numerischen Adressen, zu erleichtern. So überträgt ein DNS-Server einen Namen wie beispielsweise „mywebsite.com“ in die IP-Adresse 107.22.55.26.

DSL (Digital Subscriber Line)
ist eine Breitband-Technologie, die Privatpersonen oder Unternehmen über eine herkömmliche Telefonleitung einen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet ermöglicht. DSL ist eine ständige Verbindung mit dem Internet, bei der PC und Telefon gleichzeitig verwendet werden können.

DSSS
Direct Sequence Spread Spektrum: Auf das Originalsignal wird eine zufällige Bitfolge (Chips) aufmoduliert und anschließend mit dem Trägersignal multipliziert.



E


eCommerce
Unter »eCommerce versteht man die elektronische Vermarktung und den Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien.

EDGE
Enhanced Data GSM Environment (EDGE) ist eine schnellere Version des Mobilfunkdienstes GSM. EDGE kann Daten über eine Breitbandverbindung mit bis zu 384 kbit/s übertragen.


ESSID
Eine ESSID ist die Kennung eines drahtlosen 802.11-Netzwerks. Wenn Sie bei der Einrichtung Ihres Clients die richtige ESSID angeben, können Sie sicherstellen, dass Sie sich mit Ihrem drahtlosen Netzwerk verbinden und nicht mit einem anderen, ebenfalls in Reichweite befindlichen Netzwerk. (Siehe SSID.) Die ESSID kann auch als Netzwerkname, bevorzugtes Netz, SSID oder Wireless LAN Service Area bezeichnet werden.

Ethernet
Ethernet ist die internationale Standardtechnologie für verkabelte Netzwerke. Einfache 10BaseT-Netzwerke bieten eine Bandbreite von ca. 10 Mbit/s. Außerdem gibt es Fast Ethernet (100 Mbit/s) und Gigabit Ethernet (1000 Mbit/s).

Extensible Hypertext Markup Language (XHTML)
XHTML verbindet die Vorteile von HTML mit den Stärken von XML. Die eXtensible-Hypertext-Markup-Language ist vor allem für jene webfähigen Geräte wichtig, die nicht den vollen Funktionsumfang von HTML unterstützen, also beispielsweise für Mobiltelefone, PDAs, Pager und Settop-Boxen. Außerdem dient XHTML als Grundlage für künftige Erweiterungen von HTML.

eXtensible Markup Language (XML)
Als "abgespeckte" Version von SGML ermöglicht es die eXtensible-Markup-Language (XML), eigene Tags für Funktionen zu definieren, die mit HTML nicht möglich sind.



F

Fast Fourier Transformation
Zerlegt das analoge Audiosignal in seine zwei Basis-Frequenz-Komponenten Sinus und Cosinus. Die sich daraus resultierenden diskreten, also berechenbaren Ergebnisse ermöglichen dann eine weitere Manipulation des Audiosignals.

Firewall
Eine Firewall ist ein System zum Schutz eines Netzwerks. Der Zugriff unbefugter Benutzer wird verhindert. Firewalls können in Software, Hardware oder in einer Kombination aus beidem implementiert werden. Neben dem Verhindern unbefugter Zugriffe auf das Netzwerk kann eine Firewall auch den ausgehenden Datenfluss aus einem Netzwerk einschränken.

FireWire*
FireWire ist ein serielles Bus-System mit hoher Geschwindigkeit. FireWire ist der IEEE1394-Standard für die I/O-Technologie. Es dient der Verbindung von Multimedia- und Speichergeräten mit PCs. FireWire (Apple), 1394* (Linux) und iLink* (Sony) sind verschiedene Bezeichnungen für Produkte, die die gleiche Funktion haben. FireWire bietet eine Bandbreite von bis zu 400 Mbit/s.

FTP
Das File Transfer Protocol FTP ist eine Methode, um im Internet größere Dateien schnell zu übertragen. Als Gegenstück zum FTP-Client auf Ihrem PC tritt ein FTP-Server im »Internet auf. Moderne Browser haben einen einfachen FTP-Client integriert.



G

Garantie
Nach dem Gesetz versteht man unter Garantie die Übernahme einer Einstandspflicht. Diese ist zum Beispiel in § 443 BGB als Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgrantie beim Kaufvertrag geregelt. Durch die Garantie des Herstellers oder Verkäufers sollen die Gewährleistungsrechte des Käufers gestärkt werden. Garantierechte stehen unabhängig neben den gesetzlichen Gewährleistungsrechten. Einige Hersteller übernehmen zudem keine Garantie für im Auslang gekaufte Geräte (mehr bei Gewährleistung)

Gateway

Siehe Wireless-Gateway.

Gehäuse
Eine Baugruppe für ein Einzelelement, einen integrierten oder hybriden Schaltkreis. Das Gehäuse bietet hermetischen oder nicht hermetischen Schutz, bestimmt das Format und dient nach außen über die Gehäuseabschlüsse als erste Verbindungsebene für das Gerät.

Gewährleistung
Die Gewährleistung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Leistung des Händlers gegenüber dem Privatkunden. Sie soll sicherstellen, dass der Kunde beim Kauf ein einwandfreies Produkt erwirbt. Zeigen sich innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist Schäden, die bereits zum Kaufzeitpunkt bestanden haben, kann der Kunde den Kaufpreis zurück verlangen. Der Händler darf sich in seinen AGBs vorbehalten, das Gerät stattdessen zu reparieren. Falls das Gerät trotz Defekt nutzbar war, darf der Händler den Kaufpreis um eine Nutzungsgebühr mindern, die meist in der Größenordnung von einem halben bis einem Promille des Kaufpreises pro genutztem Tag liegt. Der Kunde muss das Gerät auf seine Kosten zum Händler schaffen und hat keinen Anspruch auf ein Austauschgerät.

Glasfasertechnik
Ein Glasfaserkabel besteht aus einem Bündel einzelner Fasern aus Glas oder Kunststoff und überträgt Daten in Form von Lichtsignalen. Obwohl die Installation einer solchen Vernetzung teuer und die Konfektionierung der Kabel wesentlich schwieriger und aufwändiger ist als bei herkömmlichen Metallleitungen (üblicherweise Kupfer), bietet die Glasfaser-Vernetzung mehrere Vorteile. Durch die hohe Bandbreite lassen sich mehr Daten in kurzer Zeit übertragen. Außerdem sind die Kabel dünner, leichter und weniger empfindlich gegenüber Störsignalen als Metallleitungen. Und schließlich kann die Übertragung rein digital anstelle eines modulierten analogen Signals erfolgen.

GPRS (General Packet Radio Service)
GPRS ist ein Standard für drahtlose Kommunikation, der die Übertragung von Paketen mit Daten, z. B. e-Mail oder Webinhalte, über ein Mobilfunknetz und zum Internet ermöglicht. GPRS wird oft als "2,5G"-Technologie bezeichnet (im Vergleich zur Mobiltechnologie der ersten Generation (1G) für analoge Mobiltelefone und der zweiten Generation (2G) für digitale Mobiltelefone). Neben den GPRS-Mobiltelefonen können sich auch Laptops über einen GPRS-Adapter mit dem Internet verbinden.

GPS (Global Positioning System)
GPS ist die Ortungstechnologie auf Satellitenbasis, die es einem GPS-Empfänger ermöglicht, seine Position auf der Erde zu bestimmen. GPS-Empfänger können Handheld-Geräte sein, die als Navigationshilfen in Kraftfahrzeugen installiert sind, oder auch Module, die an Personal Data Assistants (PDAs), z. B. PalmPilot*, angeschlossen sind.

GSM (Global System for Mobile Communications)
GSM ist ein weltweiter Standard für digitale mobile Kommunikation über einen schmalbandigen Time Division Multiple Access (TDMA) für Sprachdaten und Short Messaging Service (SMS). 65% der Handy-Nutzer weltweit verwenden GSM-Technologie, wodurch sie derzeit die am häufigsten verwendete Mobilfunktechnologie darstellt. (Quelle: Gartner Dataquest - Top 20 Mobile Network Operators Worldwide, 2001)

GUI
Graphical User Interface, Grafische Benutzeroberfläche für eine Anwendung oder ein Computersystem, wie Microsoft Windows 95, 98 oder NT, OS/2, Apple Macintosh etc.



H

HDTV (High Definition Television)
Hochauflösendes Fernsehn für realistische und detailgetreue Bilder.
Zur optimalen Darstellung von HDTV Sendungen müssen Wiedergabegeräte mindestens eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln haben. Im Vergleich: Plasmabildschirme können heute 1.366 x 768 Pixel im 16:9 Format darstellen.

High-Speed-Internet über Kabel
Highspeed-Internet ist eine Breitbandtechnologie von Kabeldienstbetreibern (auch bekannt als Multi-Service Operators – MSOs). Diese Technologie ermöglicht einen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet über das normale TV-Kabelnetz. Die Nutzer profitieren von Datenübertragungsraten von mehreren Hundert Kbit/s bis zu 30 Mbit/s. Die Bandbreite in einem Kabelnetz variiert jedoch sehr stark, da es von mehreren Verbrauchern gleichzeitig genutzt wird. Highspeed-Internet über Kabel ist ein offenes Netzwerk, das den Nutzern wenig Sicherheit bietet, die sich direkt mit dem Kabelnetz verbinden, ohne ein Kabel-/DSL- oder Firewall-/Router-Gerät zwischenzuschalten.

Host
Allgemein Rechner oder Server (auf dem in der Regel irgendwelche Dienste für Benutzer bereitgestellt werden). Oft gebraucht für den Rechner, zu dem man eine Datenverbindung aufgebaut hat.

Hot Spot
Hot Spots sind öffentlich zugängliche Orte wie Flughäfen, Einkaufs- oder Tagungszentren, die über Funknetzwerke (üblicherweise nach 802.11b- oder 802.11a-Norm) den Zugang zum Internet ermöglichen.

HTTP
Mit dem HyperText Transfer Protocol unterhalten sich Web-Browser und Web-Server über das Internet. Das Protokoll ist vor allem auf die Übertragung vieler kleiner Dateien optimiert. Denn HTML-Dateien und Bilder sind meistens klein.

Hub
Ein Hub ist ein Netzwerkgerät, das mehrere Computer in einem LAN miteinander verbindet, damit diese untereinander, mit dem restlichen Netzwerk und dem Internet kommunizieren können. Alle an ein Hub angeschlossenen Benutzer teilen die vorhandene Bandbreite (im Gegensatz zu einem Switch, der für jeden Computer die volle Bandbreite bereitstellt).

HyperText Markup Language (HTML)
HTML ist die "Verkehrssprache", in der Dokumente für das World Wide Web erstellt werden. Sie legt mit Hilfe einer Vielzahl von Tags und Attributen (ein Feld oder eine Eigenschaft) das Erscheinungsbild und die Struktur eines Webdokuments fest.

Hz (Hertz)
Hz ist die Abkürzung der internationalen Maßeinheit für Frequenzen und entspricht der alten Einheit der Schwingungen pro Sekunde. Ein Megahertz (MHz) ist eine Million Hertz. Ein Gigahertz (GHz) ist eine Milliarde Hertz. Drahtlose 802.11b-LANs arbeiten bei 2,4 GHz.



I

IDE
Ein Interactive Development Environment ist ein Programm, das einem Software-Entwickler oder einem Anwender die Arbeit durch Zusammenfassung von Funktionen erleichtert.

I/O
(E/A)
Input/Output (I/O) bzw. Eingabe/Ausgabe (E/A) beschreibt einen Vorgang, ein Programm, einen Baustein oder ein Gerät, der bzw. das der Übertragung von Daten zwischen dem eigentlichen Computer und einer Peripherieeinheit dient. Eingaben in den Computer (Input) führen zu Ausgaben (Output). Einige Systemeinheiten, wie z. B. die Tastatur, haben nur eine Eingabefunktion, während andere, wie der Bildschirm, nur für die Ausgabe zuständig sind. Auch der Datentransport zwischen dem Prozessor und dem Speicher, Erweiterungssteckplätzen und dem Motherboard wird teilweise als I/O bezeichnet.

IETF
Die Internet-Engineering-Task-Force (IETF) ist eine offene große internationale Gemeinschaft von Herstellern, Netzwerkentwicklern, Netzbetreibern und Forschern, die Normen für das Internet, seine Struktur und den Betrieb entwickelt und überwacht.

iLink
iLink ist der von Sony eingeführte Begriff für die IEEE1394-Technologie (von Apple ursprünglich FireWire* genannt). Diese Kommunikationstechnologie mit hoher Geschwindigkeit bietet eine Bandbreite von bis zu 400 Mbit/s. Neue Versionen von IEEE1394 werden die Bandbreite noch weiter erhöhen.

IMAP
Internet Message Access Protocol soll in nächster Zeit SMTP als Übertragungsprotokoll für eMails ablösen.

Infrastrukturmodus
Drahtlose Netzwerke können als Ad-Hoc-Netzwerke oder als Infrastruktur eingerichtet werden. Im Infrastrukturmodus nutzt das drahtlose Netzwerk einen Zugangsknoten , um mobilfähige PCs mit dem verkabelten LAN und untereinander zu verbinden. Der Zugangsknoten fungiert für alle drahtlosen Netzwerkadapter, mit denen er kommuniziert, als Hub.

Internetgerät
Ein Internetgerät ist ein Computer, der primär dem Internetzugang dient, einfach einzurichten ist und normalerweise nicht die Installation von Fremdanwendungen unterstützt. Diese Computer bieten in der Regel individuell gestaltetes Surfen im Internet, Navigation per Touch-Screen, e-Mail-Dienste sowie Anwendungen für Unterhaltung und die Verwaltung persönlicher Daten. Ein Internetgerät kann Wi-Fi-fähig sein oder über ein Kabel an das lokale Netzwerk angeschlossen werden.

Intranet
Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden. Gemeint ist nicht nur der Einsatz von TCP/IP als Netzwerk-Protokoll, sondern insbesondere die Methoden der Informationsaufbereitung und -darstellung sowie der Einsatz spezifischer Internet-Programme. In letzter Zeit wird dieser Begriff inflationär eingesetzt in Formulierungen wie: Unsere Kaffeemaschine ist durch den Einbau eines Web-Servers der Grundbaustein zu Ihrem eigenen Intranet.

IP (Internetprotokoll)
Ein Internetprotokoll (IP) ist eine Regel- und Kodierungsspezifikation für die Übermittlung von Daten. Es bestimmt auch, ob das Netzwerk eine Peer-to-Peer- oder Client/Server-Architektur verwendet. Die aktuelle Version von IP ist IPv4. Eine neue Version, IPv6, befindet sich in der Entwicklung.

IP-Adresse
Eine IP-Adresse ist eine 32 Bit lange Nummer, die jeden Sender oder Empfänger von Daten im Internet identifiziert. Eine IP-Adresse besteht aus zwei Teilen: einer Kennung eines bestimmten Netzwerks im Internet und einer Kennung eines bestimmten Gerätes (Server oder Workstation) innerhalb dieses Netzwerks.

IP-Telefonie
Die IP-Telefonie ist eine Technologie, die Sprach-, Daten- und Videoübertragungen über IP-basierte LANs, WANs und das Internet unterstützt. Hierzu gehört auch VoIP (Voice-over-IP).

IPX-SPX/IPX (Internetwork Packet Exchange - Internetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange)
IPX ist ein Netzwerkprotokoll, das vom Betriebssystem Novell NetWare* verwendet wird. Wie UDP/IP ist IPX ein Datagramm-Protokoll für verbindungslose Kommunikation. Protokolle auf höherer Ebene, wie SPX (Sequenced Packet Exchange) und NCP (Netware Core Protocol), werden für zusätzliche Dienste zur Fehlerbehebung verwendet.

ISA (Industry Standard Architecture)
ISA ist die Industry Standard Architecture für Systembusse. In den frühen 90er Jahren begann die Ablösung von ISA durch die ISA PCI Local Bus-Architektur. Die meisten Computer verfügen heute nicht mehr über einen ISA-Bus.

ISDN (Integrated Services Digital Network)
ISDN ist eine Internetverbindung unter Nutzung der Bandbreite, die digitale Dienste vom Standort des Kunden bis zum DFÜ-Telefonnetz ermöglicht. ISDN verwendet zur Übermittlung von Sprache, Daten oder Video herkömmliche Kupferleitungen der Fernsprechdienste.

ISO-Netzwerkmodell (International Standards Organization)
Das ISO-Netzwerkmodell wurde von der International Standards Organization entwickelt und spezifiziert sieben Schichten für Kommunikationsprotokolle. Durch die Standardisierung dieser Schichten und der Schnittstellen zwischen ihnen können verschiedene Teile eines bestimmten Protokolls bei der Weiterentwicklung von Technologien oder einer Änderung der Systemanforderungen modifiziert werden, während ein stabiles, allgemeingültiges Protokollmodell beibehalten werden kann. Die sieben Schichten sind folgende:

- Physikalische Schicht
- Sicherungsschicht
- Vermittlungsschicht
- Transportschicht
- Sitzungsschicht
- Darstellungsschicht
- Anwendungsschicht

Der 802.11-Standard umfasst die physikalische Schicht (PHY) und den unteren Teil der Sicherungsschicht. Der untere Teil der Sicherungsschicht wird oft als die Unterebene der Media Access Control (MAC) bezeichnet.

ISS (Internet Security Systems)
ISS ist eine Softwareanwendung, mit der sämtliche PCs in einem Netzwerk über eine einzige Verbindung und ein einziges ISP-Konto (Internet Service Provider) gleichzeitig auf das Internet zugreifen können.


IT
Kürzel für Information Technology. IT-Manager verwalten in Firmen die technische Kommunikationsinfrastruktur



J

Joint Stereo Coding
Das Stereo-Signal wird dabei in ein Mitten- und ein Seitensignal zerlegt. Da das Seitensignal sehr viel weniger Information enthält, ergibt sich verglichen mit zwei vollwertig zu verarbeitenden Stereo-Kanälen eine reduzierte Datenmenge. Zusammen mit der Reduzierung der räumlichen Abbildung um irrelevante Informationen lassen sich so reichlich Daten sparen.



K

Kabelmodem
Ein Kabelmodem ist ein Gerät zur Umwandlung von Signalen, das die Verbindung eines Computers mit einem Kabelfernsehdienst, der Internetzugang anbietet, ermöglicht. Die meisten Kabelmodems haben ein Ethernet-Out-Kabel, das an den Wi-Fi-Gateway des Benutzers angeschlossen wird. (Siehe Wireless-Gateway.)

Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI)
Künstliche Intelligenz wird in Spielen für vielerlei Aufgaben eingesetzt. Sie bewirkt, dass ein Computergegner überzeugend wie ein menschlicher Mitspieler reagiert oder dass Automateneinheiten ihre Aufgaben in einer realistischen Weise erledigen.

Kollisionsvermeidung
Kollisionsvermeidung ist ein Merkmal eines Netzwerkknotens. Es wird aktiv geprüft, ob dieser Knoten ein Signal übertragen kann, ohne mit anderen Daten im Netzwerk zu kollidieren. (Siehe CSMA/CA.)

Kompilieren
Ein Compiler ist ein Softwarewerkzeug, das einen Quellcode (in einer Programmiersprache geschriebenes Programm) in eine Maschinensprache übersetzt (kompiliert), die der Computer verstehen kann.



L

LAN (Local Area Network)
Ein LAN ist ein Computernetzwerk, das einen relativ kleinen Bereich umfasst und in der Regel einzelne Workstations und PCs miteinander verbindet, damit die Benutzer untereinander kommunizieren und Daten oder Geräte (z. B. Laserdrucker) gemeinsam nutzen können. Wenn mehrere LANs über Telefonleitungen oder Funkwellen miteinander verbunden sind, werden sie als Wide Area Network bezeichnet (WAN). Der neue drahtlose Netzwerkstandard für LANs ist 802.11a, der Datenübertragungsraten von bis zu 54 Mbit/s bietet, im Gegensatz zu den 11 Mbit/s des 802.11b-Standards. 802.11a ermöglicht eine höhere Anzahl gleichzeitig drahtlos verbundener Benutzer und verbesserte moderne mobile Multimedia-Anwendungen wie z. B. Streaming-Video. Außerdem arbeitet der 802.11a-Standard bei 5 GHz und beugt so Überlastungen vor, was die Interferenzen mit schnurlosen Telefonen verringert.

LCD
Liquid Crystal Display - Flüssigkeitskristalanzeige, Diese werden vor allem in transportablen Computern (H/PC, PDA) oder Handys eingesetzt.


M

MAC (Media Access Control)
MAC ist eine eindeutige Kennung, um drahtlose Netzwerke zu schützen. In jedem drahtlosen 802.11-basierten Gerät ist eine eigene MAC-Adresse fest programmiert. Wenn ein Netzwerk mit einer MAC-Tabelle arbeitet, können nur diejenigen 802.11-Geräte über das Netzwerk kommunizieren, deren MAC-Adressen in dieser Tabelle eingetragen sind.

MAC-Adresse
Media Access-Control: MAC-Adresse ist in Chip eingebrannte, weltweit eindeutige Ethernet-Adresse ein Netzwerkadapters. Sie kann nicht verändert werden (im Gegensatz zur IP-Adresse).

Makro
Makros automatisieren häufig wiederkehrende manuelle Bedienungsschritte in einer Anwendung.

MAN (Metropolitan Area Network)
Das MAN ist ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk innerhalb einer Stadt. Ein MAN bietet durch die Nutzung von Glasfaserkabeln oder anderer digitaler Übertragungsmedien sehr schnelle Verbindungen zwischen den LANs des gleichen Bereichs. Ein Beispiel hierfür ist AbMAN, das Aberdeen Metropolitan Area Network (www.abman.net.uk). In jüngster Zeit gibt es in immer mehr Gemeinden vernetzte 802.11b-basierte WLANs zur Bildung drahtloser MANs, in denen preisgünstige Antennensysteme und allgemein erhältliche, 802.11b- und 802.11a-basierte drahtlose Ausrüstung verwendet werden. Ein Beispiel hierfür ist Personal Telco (www.personaltelco.net).

Maskierungsschwelle
Bezeichnet den Abstand zwischen zwei Tönen, bei dem der lautere den leiseren völlig überdeckt, so dass man den leiseren nicht mehr hört. Folge aus MP3-Sicht: dieser Ton muss nicht kodiert werden.

Mobile IP
Das von der IETF definierte Protokoll ermöglicht die Aufrechterhaltung von IP-Netzwerkverbindungen und der IP-Adresse für mobile Geräte, die innerhalb eines Netzwerks zwischen Subnetzen wechseln oder die in den Bereich eines anderen Netzwerks wechseln.

Modulation
Datensignal wird bei auf bestehendes Band moduliert, also auf mehrere Subbänder verteilt. Dies ermöglicht hohe Datenraten und nutzt das Trägermedium sehr effizient.

Motherboard
Das Motherboard, auch als Systemplatine oder Mainboard bezeichnet, ist die Hauptplatine eines PCs. Das Motherboard enthält den Prozessor (die CPU), das BIOS (Basic Input/Output System), den Hauptspeicher, Massenspeicher-Schnittstellen, serielle und parallele Schnittstellen, Erweiterungssteckplätze und alle Controller, die für die Kommunikation mit standardmäßigen Peripheriegeräten wie Monitor, Maus, Tastatur und Festplatte erforderlich sind. Einige der auf dem Motherboard angebrachten Chips werden zusammen als das Chipset des Motherboards bezeichnet.

Multithread-Programm
Bei einem Multithread-Programm können einzelne Teile des Programms gleichzeitig mit anderen verarbeitet werden. Betriebssysteme wie Windows* .Net* und XP* sind ebenso wie viele wissenschaftliche Anwendungsprogramme multithread-fähig. Die Möglichkeit, dass einzelne Threads unabhängig voneinander und ohne sich gegenseitig zu beeinflussen verarbeitet werden können, muss vom Software-Entwickler durch einen entsprechenden Programmcode vorgesehen werden.



N

NAT (Network Address Translation)
NAT ermöglicht es, dass mehrere Computer eine einzige eingehende IP-Adresse bei einer Verbindung per DFÜ, Kabel oder DSL teilen. NAT übernimmt die eingehende IP-Adresse und erstellt für jeden Clientcomputer im Netzwerk eine neue IP-Adresse.

Netzwerk
Zusammenschluß mehrerer Computer, auch innerhalb einer Firma (Intranet) ohne jede Verbindung zur Außenwelt möglich.

Netzwerkadapter
Ein Netzwerkadapter ist ein PC-Adapter, der entweder kabellos (Wi-Fi) funktioniert oder an ein Netzwerkkabel angeschlossen wird, um wechselseitige Kommunikation zwischen einem Computer und Netzwerkgeräten wie einem Hub oder Switch zu ermöglichen. Die meisten verkabelten Netzwerkadapter operieren bei 10 Mbit/s (Ethernet), 100 Mbit/s (Fast Ethernet) oder 10/100 Mbit/s Dual-Speed. Es gibt auch High-Speed-Gigabit- und 10-Gigabit-Adapter. (Siehe PCMCIA-Karte.)

Netzwerkname
Ein Netzwerkname identifiziert ein drahtloses Netzwerk gegenüber all seinen freigegebenen Komponenten. Bei der Installation der meisten drahtlosen Netzwerke müssen Sie den Netzwerknamen oder die SSID eingeben. Sie verwenden unterschiedliche Netzwerknamen, wenn Sie Ihren persönlichen Computer, ein verkabeltes Netzwerk oder eine Arbeitsgruppe einrichten.

Netzwerkprotokoll
Sorgt für den reibungslosen Datenaustausch in einem Netzwerk. In der Praxis existieren verschiedene Netzwerkprotokolle (NetBEUI, TCP/IP) für verschiedene Anwendungsgebiete.



O

Open Source
Wenn der Quellcode eines Computerprogramms kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird, nennt man das "Open Source". Das Ziel von Open Source-Software ist es, nützlichere und fehlerfreie Produkte zu entwickeln, die allen zugänglich sind. Es werden Peer-Reviews durchgeführt, um Fehler im Programmcode aufzuspüren und zu beheben. Diese Art von Prüfung erfolgt bei für den Handel entwickelten und zusammengestellten Programmen nicht. Die Open Source Initiative (OSI) überprüft und zertifiziert diese Open-Source-Programme. Es gibt strenge Kriterien, die sicherstellen, dass niemand Gebühren für die Software erhebt und dass keiner Person oder Personengruppe der Zugang zu diesem Programm verweigert wird.

Optoelektronik
Optelektronische Bauelemente wandeln Lichtsignale in elektrische Signale um und umgekehrt. Einsatzgebiete für die Optoelektronik sind Kommunikationstechnologien mit Glasfasernetzen, Lasersysteme, optische Erkennungssysteme, Fernsensorik, medizinische Diagnostik und optische Informationssysteme.

Overhead
Allgemeine Bezeichnung für Daten, die bei der Übermittlung von Informationen zusätzlich übertragen werden. Bei Übertragungsprotokollen wird Overhead z.B. durch Prüfsummen und andere Korrekturmechanismen erzeugt, beim Mail-Transport durch Header und Envelopes.



P

Paket
Ein Paket ist ein Teil einer Nachricht, der über ein paketvermittelndes Netzwerk gesendet wird. Eines der wichtigsten Merkmale eines Pakets ist, dass es neben den zu übermittelnden Daten auch die Zieladresse enthält.

PAN (Personal Area Network)
Ein PAN ist ein drahtloses LAN mit sehr kurzer Reichweite (maximal 10 Meter). Über PANs werden Geräte wie PDA, Tastatur, Maus, Drucker usw. verbunden, die von nur einer Person zusammen mit dem PC verwendet werden. PANs erleichtern die Verbindung zwischen den einzelnen Geräten, da keine Kabel mehr notwendig sind. Bluetooth* ist eine Technologie, die üblicherweise zur Bildung eines PANs verwendet wird.

Patch
Englisch für "Flicken", eine kleine Änderung an einer Software zur Behebung eines Fehlers.

PCI (Peripheral Component Interconnect)
PCI ist ein Local-Bus-Standard, der von Intel entwickelt wurde. Ein Bus ist ein Kanal, über den Daten zu (Input) und von (Output) einem Computer zu oder von einem Peripheriegerät übertragen werden. Die meisten PCs verfügen über einen PCI-Bus, der in der Regel eine Datenübertragungsrate von 32 Bit hat und bei einer Taktfrequenz von 33 MHz mit einer Durchsatzrate von 133 MByte/s läuft.

PCI-Express
PCI-Express ist nach ISA und PCI eine I/O-Architektur der 3. Generation. Als serielle Hochgeschwindigkeits-I/O-Verbindung für den allgemeinen Datentransport wird PCI-Express anfänglich mit einer Datenübertragungsrate von 2,5 Gbit/s und unterschiedlicher Breite der Verbindungen (1 bis 32 Daten-"Spuren" oder "Kanäle") verfügbar sein, wobei sich die mögliche Skalierung an den Grenzen für das Medium Kupfer orientiert. PCI-Express wird die I/O-Architekturen bei mobilen und Desktop-Systemen, bei Servern, Kommunikationssystemen, Workstations und Embedded-Komponenten vereinheitlichen, aber auch neben PCI- und USB-Schnittstellen in Systemen zu finden sein.

PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association)
PCMCIA ist ein Verbund aus ungefähr 500 Unternehmen, der den Standard für kleine Geräte in Kreditkartengröße entwickelt hat, die allgemein als PCMCIA-Karten bekannt sind.

PCMCIA-Karte
Eine PCMCIA-Karte ist ein auswechselbarer Speicher oder I/O-Gerät in Kreditkartengröße, das in einen normalen PCMCIA-Steckplatz des Typs II passt. PCMCIA-Karten werden vornehmlich in Notebooks und PDAs eingesetzt. Zur Peripherie von PCMCIA-Karten gehören Wi-Fi-Karten, Speicherkarten, Modems, Netzwerkadapter, Festplatten usw.

Peer-to-Peer-Netzwerk
Ein Peer-to-Peer-Netzwerk ist ein drahtloses oder verdrahtetes Computernetzwerk ohne Server, zentralen Hub oder Router. Alle PCs im Netzwerk sind gleichermaßen in der Lage, als Netzwerkserver oder -client zu agieren. Jeder Clientcomputer kann mit allen anderen drahtlosen Computern kommunizieren, ohne dass er hierzu einen Zugangsknoten oder einen Hub benötigt. Da es jedoch keine zentrale Basisstation zur Überwachung des Datenverkehrs oder Bereitstellung eines Internetzugangs gibt, können die verschiedenen Signale miteinander kollidieren, was die allgemeine Leistung verringert.

Performance-Analyser
Performance-Analyser werden eingesetzt, um Bereiche des Programmcodes ausfindig zu machen, die den Prozessor durch unnötige Verarbeitungsschritte belasten. Nachdem diese Programmteile gefunden sind, können sie für eine effizientere Verarbeitung optimiert werden. Der Intel vTuneTM Performance-Analyzer verbessert die Leistung von Anwendungsprogrammen, die auf PCs mit den neuesten Intel Prozessoren laufen.

PHY (PHYsikalisches Transportmedium)
PHY bezeichnet die vom OSI-Netzwerkmodell spezifizierte unterste Protokollschicht. Sie ist primär für die Übertragung des reinen Bitstroms über das physikalische Transportmedium zuständig. Bei drahtlosen LANs ist das Transportmedium die Luft. Das PHY defininiert Parameter wie Datenübertragungsrate, Modulationsmethode, Signalparameter und Synchronisierung zwischen Sender/Empfänger. In einer drahtlosen Umgebung entspricht PHY dem Funküberträger und den Basisband-Signalverarbeitungseinheiten.

Pico-Netzwerk
Bluetooth*-Netzwerk, das aus zwei oder mehreren Geräten besteht, die miteinander direkt kommunizieren (vergleichbar mit Peer-to-Peer-Netzwerken).

Plug-in
Englisch für "to plug = einstecken, stöpseln". Plug-ins sind Programme oder Programmteile, die die Funktionalität eines anderen Programms erweitern. So gibt es zahlreiche Browser-Plug-ins für Browser, mit denen man dann neue Dateiformate anzeigen kann. Plug-ins sind i.d.R. plattformabhängig und oft auch programmspezifisch.

POP3
Das Post Office Protocol. Gibt es als Version 2 und als heute übliche Version 3, und beschreibt ein Verfahren zum TCP/IP-basierten Zugriff auf einen Mailbox-Server und zum Übermitteln der dort vorhandenen Nachrichten an einen MUA.

Power Management
Hiermit wird angegeben, wie Strom effizient an unterschiedliche Komponenten eines Systems geleitet wird. Power-Management ist besonders wichtig für tragbare, mobile Geräte, die auf Energieversorgung über Akkus angewiesen sind. Durch Reduzieren der Versorgungsspannung bei Komponenten, die nicht verwendet werden, kann ein gutes Power-Management-System die Akkubetriebsdauer verdoppeln oder verdreifachen.

Provider
Ein Provider stellt einen Zugang zum Internet zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Online-Diensten AOL, CompuServe und T-Online unterhalten Provider kein eigenes Angebot, sondern nur eine kleine Startseite. Ihnen stehen aber alle Angebote des Internet und World Wide Web zur Verfügung.

Proxy-Server
Ein Proxy-Server ist ein Server, der zwischen einer Client-Anwendung und dem Internet geschaltet ist, um den Betrieb und die Sicherheit eines Netzwerks zu verbessern. Mithilfe eines Proxy-Servers kann eine nicht erwünschte direkte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Netzwerken verhindert werden, insbesondere bei Verbindungen zum Internet. Der Proxy-Server leitet zulässige Datenanforderungen an ferne Server weiter und/oder antwortet direkt auf die Datenanforderungen anhand der Daten, die er von den fernen Servern zwischengespeichert hat. Ein Proxy-Server kann als Cache-Server fungieren, der sämtliche Anforderungen an den eigentlichen Server abfängt, um zu prüfen, ob er diese mit seinem eigenen Zwischenspeicher bedienen und somit Zeit sparen kann. Ist er dazu nicht in der Lage, leitet er die Anforderung an den Server weiter.

Prozessor
Der Prozessor, auch als CPU oder Mikroprozessor bezeichnet, ist das Gehirn des Computers. Er liest Befehle aus der Software und teilt dem Computer mit, welche Aktionen erforderlich sind. Die Taktfrequenz, mit der die CPU Informationen intern verarbeitet, wird in Megahertz (MHz) und Gigahertz (GHz) angegeben. 1 GHz ist gleich 1.000 MHz. Generell verbessern Prozessoren mit höheren MHz- bzw. GHz-Werten die Möglichkeiten zum Ausführen von kreativen Programmen und Unterhaltungs-, Kommunikations- und Produktivitätsanwendungen.



Q

Quantisierung
Unterteilung des Amplitudenbereichs eines kontinuierlich verlaufenden Signals in eine endliche Anzahl kleiner Teilbereiche.

QuickStart-Technologie
Verlängert die Akkubetriebsdauer durch Umschalten in einen Energiesparzustand während kürzester Unterbrechungen der Benutzeraktivität, beispielsweise zwischen Tastenanschlägen. Bei Bedarf kann unmittelbar zur vollen Leistung zurückgekehrt werden.



R

RAID
Redundant Array of Inexpensive Disks oder Redundant Array of Independent Disks, ein für Server eingesetztes Modul aus mehreren Festplatten. Mit einem ECC-Verfahren kann der Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust verkraftet werden.

Radiofrequenz

Radiofrequenz deckt einen Hochfrequenzbereich elektromagnetischer Frequenzen ab, die für Radioübertragungen verwendet werden. Bei der Datenkommunikation übertragen Radiofrequenzsignale Daten über ganz verschiedene Methoden, unter anderem TDMA, CDMA, DSSS (Direct-Sequence Spread Spectrum). Radiofrequenzsignale werden von WLANs, PANs, Bluetooth* und anderen drahtlosen Technologien zur Datenübertragung genutzt.

RAM
Der Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM) steht zum Speichern von aktuell verarbeiteten Daten und Programmen zur Verfügung. Der Inhalt wird beim Unterbrechen der Stromzufuhr automatisch gelöscht. Der Zugriff auf den Speicher ist unabhängig von vorausgehenden Bytes möglich. Intel® Desktop-Prozessoren werden ausgiebig mit RDRAM, PC-SDRAM oder DDR-SDRAM getestet, je nachdem, welches Intel® Chipset die Basis für das Motherboard des Systems ist.

RAMDAC
Baustein auf Grafikkarten. Der RAMDAC erzeugt aus den eingespeicherten Farbwerten das RGB-Ausgangssignal für einen Farbmonitor.

RDRAM
Rambus Dynamic Random Access Memory (Dynamischer Rambus-RAM). Entwickelt von der Rambus Corporation*; Architektur und Protokoll sind darauf ausgerichtet, eine hohe effektive Bandbreite und Einzelgerät-Upgrade-Granularität zu erzielen. Der schmale Hochleistungskanal bietet Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität außerdem durch den Einsatz mehrerer paralleler Kanäle. Pro Kanal sind Bandbreiten bis zu 1,6 Gbit/s möglich. Das Intel® 850 Chipset implementiert zwei RDRAM-Speicherkanäle, um einen Spitzenwert der Speicherbandbreite von 3,2 Gbit/s bereitzustellen. Andere Intel® Chipsets unterstützen PC133-SDRAM oder DDR-SDRAM.

Reaktionszeit (TFT / LCD)
Die Reaktionszeit eines TFT-Displays gibt an, wie lange es dauert, einen Pixel von komplett schwarz auf komplett weiß und wieder zurück auf schwarz zu schalten. Da das hin- und herschalten meistens unterschiedlich lange dauert, wird es unterteilt in rise (umschalten von schwarz nach weiß) und fall (wieder zurück von weiß nach schwarz. Dieser Vorgang sollte nicht länger als 25 Millisekunden dauern, um DVDs zu schauen oder 3D Spiele zu spielen. Heutige LCD-Flüssigkristalle haben Schaltgeschwindigkeiten von etwa 16 - 30 ms. Den Augen erscheinen Geschwindigkeiten unter 40ms als angenehm. Sollten in Beschreibungen 2 Werte angegeben sein (rise/fall), so müssen Sie beide Werte zusammenzählen. Bei vielen Herstellern wird auch die englische Bezeichnung Response Time verwendet.
Beim Kauf eines Displays ist es ratsam nicht nur auf z. B. trise zu schauen, denn die andere Zeit - hier tfall - ist genauso wichtig. Meistens, wenn überhaupt geben die Hersteller nur eine Reaktionszeit an, bei der sie beide Zeiten addiert haben (Bsp.: 9 ms trise + 16ms tfall = 25 ms) Wenn die Pixeltransistoren nun etwas träge sind, neigen die Pixel zum Nachleuchten. Das hat zur Folge, dass bei Betrachtung bewegter Objekte optisch äußerst unangenehme Schmierspuren auftreten.
So ist ein Display mit einer Reaktionszeit von 30 ms für die Videowiedergabe ausreichend geeignete, denn ein Film besteht i.d.R. aus 25 Bildern pro Sekunde, d. h. ein Bild wird 40 ms lang angezeigt. Ganz anders bei einem Computerspiel, welches z. B. mit 100 Bildern pro Sekunde dargestellt wird. Hier beträgt die Bilddauer lediglich 10 ms. Demzufolge würde ein Pixel bis zu drei Bilder nachleuchten. Spieler sollten also zu den gegenwärtig schnellsten Displays greifen.

Reichweite
Die Reichweite bezieht sich auf die physische Entfernung, über die ein drahtloses Netzwerk zuverlässig funktioniert. Die meisten Wi-Fi-Systeme unterstützen eine Reichweite von rund 30 Metern oder mehr. Abhängig von der Umgebung und der Art der verwendeten Antenne können Wi-Fi-Signale bis zu 1,6 km weit reichen.

Residential-Gateway
Ein Residential-Gateway ist ein mobiles Gerät, das mehrere PCs, Peripheriegeräte und das Internet in einem Heimnetzwerk miteinander verbindet. Die meisten Wi-Fi-basierten Residential-Gateways bieten darüber hinaus DHCP- und NAT-Dienste.

Roaming
In einem drahtlosen Netzwerk bezieht sich Roaming auf die Signalweiterleitung von einem Zugangsknoten zu einem anderen, ohne dass Netzwerkfähigkeit und Service Schaden nehmen. Mit Roaming sind die Benutzer freier beweglich und können jederzeit und ohne Unterbrechung auf Internet und e-Mail zugreifen.

Robots
Allgemein ausgedrückt ist ein Robot eine Art automatisierter Software. Besonders in zwei Bereichen werden Robots häufig eingesetzt: im Chat und bei den ->Suchmaschinen im WWW. Beim Chat übernehmen die Robots die Funktion des ChanOps (channel operator), wenn dieser nicht online ist. Die Robots begrüßen neue Chatter und versorgen diese mit Informationen. Bei den ->Suchmaschinen übernehmen die Robots die Aufgabe, Dokumente im WWW und deren Hyperlinks ausfindig zu machen und anschließend zu katalogisieren. Die gesammelten Informationen werden anschließend durch die Suchmaschinen zugänglich gemacht.

Router
Ein Router ist ein Gerät, das Datenpakete von einem Local Area Network (LAN) oder Wide Area Network (WAN) an ein anderes weiterleitet. Anhand von Routing-Tabellen und -Protokollen können Router die Netzwerkadresse in jedem übertragenen Frame lesen und die beste Route heraussuchen, abhängig von Faktoren wie aktuellem Datenverkehr, Leitungskosten, Geschwindigkeit, schlechten Verbindungen usw. (Siehe Wireless-Router.)

Routing
Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes anhand eines Pfades, der im Header der Daten enthalten ist (passives Routing) oder durch Bestimmen des kürzesten, schnellsten, billigsten oder nächstbesten Routweges (aktives Routing) aus den Maps. Da das »Internet keine direkten Verbindungen zwischen Rechnern kennt, erfolgt der Versand von Daten grundsätzlich in kleinen Paketen - je nach Bedarf über verschiedene Zwischensysteme. Diese Form des Datenverkehrs erzielt eine hohe Flexibilität und die Ausfallsicherheit des Netzes.



S

Sample
Ein Sample stellt das Ergebnis eines abgetasteten analogen Signals dar. Je öfter das Audiosignal pro Zeiteinheit abgetastet wird, desto mehr Informationen trägt das Sample und desto genauer lässt sich das Original wieder herstellen.

Satellite-Broadband
Satellite-Broadband ist eine drahtlose, durch Satelliten hergestellte Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Internet. Einige Verbindungen über Satellite-Broadband sind so genannte Zwei-Wege-Systeme: die Inhalte werden über Satellit empfangen und auch gesendet. Bei anderen Systemen wird nur der Downstream (vom Internet zum Computer) über Satellit abgewickelt, während der Upstream (Daten vom Computer zum Internet) über ein herkömmliches Modem läuft.

SCSI
Small Computer System Interface, Eine parallele Standard-Hochleistungsschnittstelle, die vom ANSI definiert wurde. Eine SCSI-Schnittstelle wird zur Verbindung von Mikro-Computern mit Peripheriegeräten (Festplatten und Drucker) und mit anderen Computern und LAN-Netzwerken verwendet.

SDRAM
Synchronous Dynamic Random Access Memory (synchroner dynamischer RAM). SDRAM synchronisiert sich selbst mit dem Prozessorsbus und kann mit 133 MHz ausgeführt werden. Das Intel® 845 Chipset verbindet die Leistungsfähigkeit des Pentium® 4 Prozessors mit PC133-SDRAM-Speicher, um unterschiedliche Preis- und Leistungsstufen bereitzustellen. Andere Intel Chipsets sind mit RDRAM kompatibel.

Server
Server realisieren funktionale und infrastrukturelle Netzwerkdienste. Sie bieten nicht nur dem/den Klienten Funktionen an, sondern ermöglichen auch die Netzadministration. Server sind üblicherweise gut bis sehr gut ausgestattete Rechner, auf denen ein Betriebssystem die gemeinsame und geordnete Benutzung von Betriebsmitteln koordiniert.

Shareware
Shareware ist eine besondere Form, Software zu verkaufen. Sie dürfen ein Programm zunächst über einen begrenzten Zeitraum auf Herz und Nieren testen. Sind Sie mit dem Programm zufrieden und setzen es regelmäßig ein, erwartet der Programmautor, dass Sie sich registrieren. Die Registrierungsgebühr beträgt ab 10 bis weit über 100 Mark. Es ist ein Gebot der Fairneß, sich auch tatsächlich zu registrieren. Die Verteilung der Shareware läuft über das Internet oder über Heft-CDs von Computerzeitschriften. Shareware ist normalerweise voll funktionsfähig, zeigt aber beim Start oder beim Beenden einen Hinweis und macht vielleicht eine kleine Pause. Programme, die zum Beispiel nach 30 Tagen nicht mehr funktionieren oder wichtige Funktionen deaktivieren, gelten nicht als Shareware, sondern als Testversionen.

Site-Survey
Als Site-Survey wird der Besuch des Technikers vor Ort bezeichnet, bevor er das drahtlose Netzwerk einrichtet. Bei diesen Site-Surveys werden die speziellen Anforderungen an Funk- und Clientgeräte einer Anlage ermittelt, damit die Zugangsknoten optimal platziert werden können.

Smart Display
Ein drahtloser, stiftfähiger LCD-Monitor, der durch integrierte Funkfähigkeit den Zugriff auf Ihren Computer von überall in Ihrem Haus aus (innerhalb von 30 Metern) ermöglicht.

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Ein Übertragungsprotokoll nach RFC 821, speziell für den Austausch von Mails. Das Standardprotokoll im Internet für diesen Zweck. SMTP legt fest, wie zwei Mailsysteme interagieren, und wie die Steuermeldungen zu diesem Zweck aussehen müssen. Eine spezielle Form ist Batched SMTP. Dabei werden SMTP-Steuermeldungen zusammen mit Mails in einer Datei abgelegt, die en bloc übertragen und beim Zielsystem wieder zerlegt werden. SMTP ist gewöhnlich in den MTA implementiert. SMTP-Nachrichten bestehen aus einem Kopf, der mindestens die Kennungen des Senders und des Empfängers enthält, und der eigentlichen Nachricht. SMTP-Nachrichten bestehen aus 7-Bit-ASCII-Zeichen, ESMTP überträgt 8 Bits.

Spiele-Engine
Unter der Spiele-Engine versteht man das Programm, das alle Teile steuert, aus dem ein Computerspiel besteht: Grafik, Audio, Kollisionserkennung, Spielphysik und künstliche Intelligenz.

Spielphysik
Spielphysik bezeichnet die durch mathematische Berechnungen möglichst wirklichkeitsgetreu ablaufenden Bewegungen in Programmen mit aufwändiger Grafik. Auch in anderen Animationen und Simulationen, wie beispielsweise für Crashtests, kommt es darauf an, durch physikalische Berechnungen eine realistische Darstellung zu erzielen.

SPX (Sequenced Packet Exchange)
SPX ist ein Protokoll für die Transportschicht (Schicht 4 der OSI (Open System Interconnection), die in Novell Netware*-Netzwerken verwendet wird).Die SPX-Schicht liegt über der IPX-Schicht (Schicht 3) und ermöglicht verbindungsorientierte Dienste zwischen zwei Knoten im Netzwerk. SPX wird primär von Client/Server-Anwendungen verwendet. Während das IPX-Protokoll eher IP ähnelt, ist SPX mit TCP zu vergleichen. Zusammen bietet IPX/SPX deshalb Verbindungsdienste, die TCP/IP ähnlich sind.

SSID (Service Set Identifier)
Eine SSID ist der Name, der ein drahtloses Netzwerk eindeutig identifiziert. Drahtlose Zugangsknoten übermitteln die SSID, so dass die Endanwender das WLAN, mit dem sie sich verbinden möchten, identifizieren können. Unterschiedliche SSIDs erlauben das Nebeneinander unterschiedlicher WLANs im gleichen physischen Raum; die SSIDs müssen zwischen dem drahtlosen Zugangsknoten und dem drahtlosen Netzwerkadapter identisch sein, um Zugang zum drahtlosen Netzwerk zu ermöglichen. Um die Sicherheit in einem WLAN zu erhöhen, kann ein Administrator die Broadcast-Funktion einiger drahtloser Zugangsknoten ausschalten, um die Übermittlung der SSID zu verhindern. Damit sich ein Client mit dem Netzwerk verbinden kann, müsste der Endanwender die SSID manuell eingeben. (Siehe ESSID.)

SSL (Secure Socket Layer)
SSL ist ein verbreitetes Verschlüsselungsschema, das von vielen Online-Shops und Banking-Sites verwendet wird, um die Sicherheit von Zahlungstransaktionen zu gewährleisten. Zu Beginn einer SSL-Sitzung sendet der Server seinen öffentlichen Schlüssel an den Browser. Der Browser sendet dann einen zufällig generierten geheimen Schlüssel zurück an den Server, sodass für diese Sitzung ein Austausch geheimer Schlüssel stattfindet.

Standard Generalized Markup Language (SGML)
Die von der International-Standards-Organisation (ISO) 1986 eingeführte Standard Generalized Markup Language (SGML) ist eine textbasierte Beschreibungssprache für den Inhalt und die Struktur digitaler Dokumente. HTML entwickelte sich aus SGML.

Streaming-SIMD-Extensions (SSE)
Internet-Streaming-SIMD-Extensions sind CPU-Befehle, die die Gesamtzahl der Befehle reduzieren, die zum Ausführen einer bestimmten Programmaktion erforderlich sind. Im Ergebnis können sie die Leistung steigern, indem sie eine breite Palette von Anwendungsprogrammen beschleunigen, beispielsweise Software zur Bearbeitung von Video, Sprache, Bildern und Fotos, zur Verschlüsselung, sowie für finanzmathematische, technische und wissenschaftliche Anwendungen. Mit der Intel® NetBurstTM Mikroarchitektur stehen 144 neue SSE-Befehle zur Verfügung, die als SSE2 bezeichnet werden.

Subnetzwerk oder Subnetz
Diese kleinen Netzwerke sind Bestandteil größerer Netzwerke und vereinfachen die Adressierung zwischen mehreren Computern. Subnetze werden über einen Router, ein Hub oder Gateway mit dem zentralen Netzwerk verbunden. In der Regel wird jedes drahtlose LAN so eingerichtet, dass es das gleiche Subnetz für alle lokalen Computer nutzt, mit denen es kommuniziert.

Switch
Ein Switch ist ein Netzwerkgerät, das mehrere Computer in einem LAN miteinander verbindet, damit diese untereinander, mit dem restlichen Netzwerk und dem Internet kommunizieren können. Im Gegensatz zu einem Hub können Benutzer, die an einen Switch angeschlossen sind, nicht die vorhandene Bandbreite teilen, sondern jeder Switch-Anschluss nutzt die volle Bandbreite des Anschlusses. Switches bieten die Möglichkeit, mehrere PCs an das gleiche Netzwerk anzuschließen, ohne Bandbreitengeschwindigkeit einzubüßen.

Systembus
Verbindet den Prozessor mit dem Hauptspeicher und verwaltet die Übertragung von Daten und Befehlen zwischen den beiden Komponenten. Der Pentium® 4 Prozessor unterstützt den leistungsfähigsten Intel® Desktop-Systembus, indem 3,2 GB Daten pro Sekunde in den und aus dem Prozessor übertragen werden, das ist die dreifache Bandbreite früherer Prozessoren. Dies wird durch ein physikalisches Signalschema erreicht, bei dem die Datenübertragungen im Vergleich zu einem mit 100 MHz getakteten Systembus mit einer viermal höheren Leistung der Datenpumpe erfolgen, sowie durch ein Pufferschema, das kontinuierliche Datenübertragungen mit 533 MHz ermöglicht.



T

Tags
Tags sind Anweisungen, die angeben, wie ein Dokument oder ein Teil eines Textes formatiert werden soll, also beispielsweise als Überschrift, Absatz, Liste, Hypertextverknüpfung usw.

Taktfrequenz des Prozessorkerns
Die Taktfrequenz des Prozessorkerns (angegeben in Millionen) ist ein Maß für die Zahl der ausgeführten Arbeitsschritte in einer Sekunde. Generell verbessern Prozessoren mit höheren MHz- bzw. GHz-Werten die Möglichkeiten zum Ausführen von kreativen Programmen und Unterhaltungs-, Kommunikations- und Produktivitätsanwendungen.

Taktzyklus
Die Geschwindigkeit, mit der ein Prozessor Befehle abarbeiten kann, wird durch die Taktfrequenz vorgegeben. Diese Taktfrequenz wird in Gigahertz (GHz) angegeben, wobei 1 GHz gleich 1 Milliarde Takte pro Sekunde ist. Die Zeit, die während einem Takt verstreicht, heißt Taktzyklus. Je höher die Taktfrequenz, desto mehr Befehle kann die CPU pro Sekunde ausführen.

TAPI
Das Telephony Application Programming Interface ist eine komfortable API unter Windows 95, mit der Telefonanrufe eingeleitet oder Voice-Mail-Systeme gesteuert werden können.

TCP (Transmission Control Protocol)
TCP ist ein Kommunikationsprotokoll, das zusammen mit dem Internetprotokoll (IP) eingesetzt wird, um Daten in Form von Paketen zwischen Computern über das Internet zu versenden. Während das IP-Protokoll für die eigentliche Lieferung der Daten zuständig ist, verfolgt TCP die Pakete, in die eine Nachricht geteilt ist, damit sie den besten Weg durch das Internet finden. Wenn beispielsweise eine Webseite von einem Webserver heruntergeladen wird, teilt die TCP-Programmschicht auf diesem Server die Datei in Pakete, versieht sie mit einer Nummer und leitet sie dann einzeln an die IP-Programmschicht weiter. Auch wenn jedes Paket die gleiche IP-Adresse als Ziel hat, kann es sein, dass es im Netzwerk auf unterschiedlichen Wegen dorthin gelangt. Am anderen Ende der Übertragung fügt TCP die einzelnen Pakete wieder zusammen und wartet, bis alle angekommen sind, um sie dann als eine Datei weiterzuleiten.

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)
TCP/IP ist das Kommunikationsprotokoll, das die Kommunikation zwischen Computern im Internet und in einem Netzwerk ermöglicht. Der erste Teil, TCP, der für die Übermittlung der Daten zuständig ist, passt die Größe der Nachrichten an beiden Übertragungsenden an und stellt sicher, dass die richtige Nachricht zugestellt wurde. Der zweite Teil, IP, ist die Computeradresse des Benutzers im Netzwerk. Jeder Computer in einem TCP/IP-Netzwerk hat eine eigene IP-Adresse, die ihm entweder dynamisch für eine Sitzung oder dauerhaft zugewiesen wird. Alle TCP/IP-Nachrichten enthalten die Adresse des Zielnetzwerks sowie die Adresse der Zielstation. So können TCP/IP-Nachrichten an mehrere Netzwerke (Subnetze) innerhalb eines Unternehmens oder in der ganzen Welt übermittelt werden.

TDMA (Time Division Multiple Access)
TDMA ist eine Technologie für die Bereitstellung digitaler drahtloser Dienste über Zeitmultiplex (Time-Division Multiplexing - TDM). TDMA teilt eine Frequenz in Time Slots ein und weist diese Time Slots dann mehreren Anrufen zu. Auf diese Weise kann eine Frequenz mehrere Datenkanäle gleichzeitig unterstützen. TDMA wird von der digitalen Mobil-Technologie GSM genutzt.

Telefonie
Telefonie beinhaltet die Übertragung von Sprache, Daten, Video- oder Bildsignalen. Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit der Integration von Telefonfunktionen beim PC oder bei anderen Geräten verwendet. Bei der Internet-Telefonie wird das Internet als Übertragungsmedium bei Telefonaten eingesetzt. Die Internet-Telefonie bietet zwar nicht dieselbe Qualität wie übliche Telefondienste, der Anwender kann jedoch Telefonate in alle Welt zum Nulltarif führen (abgesehen von den Kosten für den Internetzugang). Für die Internet-Telefonie vorgesehene Produkte werden auch als Produkte für IP-Telefonie, Voice-over-Internet (VOI) oder Voice-over-IP (VoIP) bezeichnet.

Thread
Ein Thread ist ein Teil eines Programms, der unabhängig von anderen Programmteilen oder noch nicht vorhandenen Ergebnissen ausgeführt werden kann.

Trust-Plattform-Modul (TPM):
Ein Trust-Plattform-Modul (TPM) ist ein Hardware-Baustein auf dem Motherboard der jeweiligen Plattform, der zur Bestätigung der Identität und der Betriebsparameter eines in einer Trusted-Computing-Umgebung eingesetzten Computers oder Digitalgeräts verwendet wird. Das TPM und die in ihm gespeicherten Daten sind von allen anderen Komponenten der Plattform isoliert. Außerdem können diese Module nicht zwischen Plattformen ausgetauscht werden.
Trusted Computing müssen Transaktionen und Computereinheiten folgende Eigenschaften aufweisen:
Vertrauenswürdig - bekannte Funktion und zuverlässige Meldung des Zustands



U

UDP (User Datagram Protocol)
UDP ist ein Protokoll für den verbindungslosen Datenaustausch, das vornehmlich für die Verteilung von Nachrichten über ein Netzwerk verwendet wird. Wie TCP setzt auch UDP auf IP-Netzwerken auf. Im Gegensatz zu TCP/IP enthält UDP/IP weniger Fehlererkennungsdienste, sondern bietet stattdessen einen direkten Weg zum Senden und Empfangen von Datagrammen über ein IP-Netzwerk.

Ultra-Low-Volt-Prozessoren
Für ein Höchstmaß an Tragbarkeit. Prozessoren, die Intel Leistungsfähigkeit und erweiterte Akkubetriebsdauer für eine neue Klasse äußerst flacher und leichter Sub-Notebooks ermöglichen.

Upgrade
Bei einem Upgrade handelt es sich, im Gegensatz zum Update, nicht um eine komplette Aktualisierung einer Programmversion. Damit werden häufig Programmfehler bereinigt, indem bspw. einzelne Dateien ausgetauscht werden.

Upload
Beim Upload übertragen Sie eine Datei von Ihrem PC auf einen anderen Computer. Übertragen Sie etwa die Dateien Ihrer Homepage auf den Server Ihres Online-Diensts, ist das ein Upload. Die deutsche Übersetzung ist"Hochladen".

USB (Universal Serial Bus)
USB ist ein externer Bus-Standard, der Datenübertragungsraten von 12 Mbit/s unterstützt. An einem einzigen USB-Anschluss können bis zu 127 Peripheriegeräte (Maus, Modem, Tastatur usw.) angeschlossen werden. Der USB-Standard wurde 1996 eingeführt und hat serielle und parallele Ports so gut wie verdrängt. Er unterstützt außerdem Plug&Play sowie den Anschluss bei laufendem Betrieb. USB 2.0, der Datenübertragungsraten von 480 Mbit/s unterstützt, wurde 2002 von Microsoft Windows XP* eingeführt.



V

Verschlüsselungs-Key
Ein Verschlüsselungs-Key ist eine alphanumerische Zeichenfolge (d. h. aus Buchstaben und/oder Zahlen), anhand derer Daten verschlüsselt und wieder entschlüsselt werden können, um eine sichere Übertragung zwischen Mitgliedern eines Netzwerks zu gewährleisten. WEP (Wired Equivalent Privacy) verwendet einen Verschlüsselungs-Key, der ausgehende Funkdaten automatisch verschlüsselt. Auf der Empfängerseite ermöglicht es der gleiche Verschlüsselungs-Key dem Computer, die Daten automatisch zu entschlüsseln und zu lesen.

VoIP (Voice Over Internet Protocol)
Mithilfe von Voice-over-IP (VoIP) können Spieler während eines Spiels über ihre PCs miteinander sprechen. Im Gegensatz zur Spracherkennung, die eingehende Sprachsignale von den Spielern parst, bestimmte Wörter und Sätze erkennt und daraufhin Ereignisse auslöst, kann VoIP das Gesprochene zwischen den Spielern erfassen, komprimieren und dann über ein LAN oder das Internet vollständig und fehlerfrei übermitteln.

VPN
Virtual Private Networking: Netzwerke, die von einem privaten Internetzugang über das Internet auf entfernte Rechner zugreifen. Sehr sichere Einwahlmethode in Firmennetzwerke von außen.
VPN (Virtual Private Network)
Die VPN-Technologie ermöglicht eine sichere Internetverbindung, da Verschlüsselungs- und Tunneling-Protokolle verwendet werden, um eine sichere Verbindung (Tunnel) zu einem privaten Netzwerk aufzubauen. VPNs bieten höchst sichere Verbindungen zwischen entfernten Clients, z. B. Niederlassungen oder Geschäftsreisenden, und der Firmenzentrale. Es gibt verschiedene VPN-Router für den Heim- und Geschäftsgebrauch.



W

W3C
Das World Wide Web Consortium oder kurz W3C ist das zentrale Entscheidungsgremium für Standards im WWW. Es arbeitet auf ehrenamtlicher Basis, aber mittlerweile sind viele Firmenvertreter daran beteiligt. Das W3C entscheidet zum Beispiel über Erweiterungen des HTML-Standards.

WAN (Wide Area Network)
Ein WAN verbindet LANs und MANs über große Entfernungen hinweg, z. B. in einem Land oder in der ganzen Welt. Das WAN baut auf den Diensten der Anbieter von Weitverkehrsnetzen auf, z. B. Sprint* und UUNET*, die Glasfaserkabel, Satelliten und andere Highspeed-Kommunikationstechnologien verwenden.


WEP (Wired Equivalent Privacy)-Verschlüsselung
WEP ist ein Standard zur Verschlüsselung drahtloser Übertragungen, um die Daten während ihres Transports zu schützen. WEP bietet Benutzern sichere Verbindungen in einer WLAN-Umgebung. WEP ermöglicht verschiedene Verschlüsselungsstufen, von 40 Bit bis zu einer hohen Sicherheitsstufe von 128 Bit. WEP muss im drahtlosen Zugangsknoten (Access-Point) und auf der Netzwerkkarte des Clients aktiviert werden, damit die Datenübertragungen verschlüsselt werden können.

White Pages
Auf einem White Pages-Server werden Datenbanken betrieben, die Informationen von Benutzern des Internet enthalten.

Wi-Fi (Wireless Fidelity)
Wi-Fi ist die Bezeichnung für eine Ausrüstung, die dem 802.11b-Standard entspricht, wie er von der Wi-Fi Alliance definiert wurde. Anhand von Wi-Fi-Logos können drahtlose Netzwerkkomponenten, die für 802.11b-WLANs zertifiziert sind, identifiziert werden.

Wireless-Druckserver
Ein drahtloser Druckserver verbindet Benutzer in einem drahtlosen Netzwerk mit einem Drucker – ganz ohne Kabel. Die Druckdaten werden über das WLAN an den drahtlosen Druckserver übermittelt, auf dem sie in die Druckwarteschleife gestellt werden. Wireless-Druckserver ermöglichen eine schnelle und einfache Installation der Drucker an beliebiger Position innerhalb eines WLANs.

Wireless-Gateway
Ein Wireless-Gateway ist ein drahtloser Zugangsknoten (Access-Point), der eine zentrale Verbindung zwischen einem drahtlosen Netzwerk und anderen Netzwerken, einschließlich dem Internet, ermöglicht. Wireless-Gateways bieten wichtige Dienste wie die Übersetzung von Netzwerkadressen (NAT) und Firewalls. Ein Wireless-Gateway ist wesentlicher Bestandteil eines drahtlosen Netzwerks zu Hause oder in kleinen Unternehmen, die sich über Breitband-Technologien wie DSL oder per Kabel mit dem Internet verbinden.

Wireless-PC-Karte
Eine Wireless-PC-Karte ist ein 802.11-basierter WLAN-Adapter, der in einen PCMCIA-Steckplatz in einem Notebook oder Desktop-Computer passt. Über Wireless-PC-Karten können sich Benutzer mit einem drahtlosen Netzwerk verbinden. Eine Wireless-PC-Karte kann zusammen mit einem PC auch verwendet werden, um eine Internetverbindung in einem WLAN gemeinsam zu nutzen.

Wireless-Router
Ein drahtloser Router ist ein Netzwerkgerät, das den IP-Verkehr über mehrere IP-Netzwerke und verkabelte Netzwerke leitet. Mit Wireless-Routern können eigenständige WLANs aufgebaut werden, die untereinander und mit dem Internet kommunizieren. Einige Zugangsknoten (Access-Points) funktionieren entweder als Wireless-Gateway oder Wireless-Router, während andere Geräte nur als Wireless-Router arbeiten können. (Siehe Router.)

Wireless-USB-Netzwerkadapter
Ein drahtloser USB-Netzwerkadapter ist ein Adapter, der einen Computer mit einem drahtlosen Netzwerk über den USB-Anschluss des Computers verbindet, anstatt an den CardBus oder PCI-Bus angeschlossen zu werden. (Siehe auch Wireless-PC-Karte.) Ein Wireless-USB-Netzwerkadapter bietet zwar die gleiche Funktionalität wie eine drahtlose PC-Karte oder eine interne drahtlose Netzwerkkarte, lässt sich jedoch schneller installieren und kann von einem Computer zum anderen gewechselt werden.

WISP (Wireless Internet Service Provider)
Ein Wireless Internet Service Provider bietet Privatpersonen und Unternehmen Internetdienste über drahtlose Netzwerktechnologien an, einschließlich 802.11a/b. WISP-Kunden kommunizieren mit ihrem WISP über eine Antenne. In manchen Fällen benötigt ein Benutzer für die Kommunikation mit seinem WISP lediglich die Antenne auf dem drahtlosen Netzwerkadapter. Oft muss der Benutzer jedoch eine externe Antenne installieren. Operatoren von öffentlichen Zugangsknoten sind WISPs, die Internetdienste in kleinen Bereichen, wie z. B. im Hotel, an Flughäfen oder in einer Cafeteria anbieten. WISPs machen das Internet für Benutzer an abgelegenen Orten zugänglich, an denen kein Internetzugriff per DSL oder Kabel möglich ist.

WLAN (Wireless Local Area Network)
WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local-Area-Network (drahtloses lokales Netzwerk). Siehe LAN.


 

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